Name
Passwort
Protokolle
Treffen der Arbeitsgruppe Pathognostik am 25.06.2016
Notizen zum Treffen der Arbeitsgruppe Pathognostik 25.06.2016
(Leitung des Treffens in Abwesenheit von Rudolf Heinz: Karl Thomas Petersen)
Thema: ein Text von Rudolf Heinz, den er als Vortrag halten wird auf der Arbeitstagung des "Psychoanalytischen Seminars Zürich" im September 2016: Pathognostisches Plakat: Von der Waffenhaftigkeit aller Dinge.
Im Unterschied zum Konzept der herkömmlichen Psychoanalyse, die Phobien versteht als Konversion von Triebängsten in Wahrnehmungsängste (z.B. Fenichel) ist für die Pathognostik die Gefahr in der Wahrnehmung das Produktionsmotiv des betroffenen Dings.
Ödipuskomplex = Wunsch, sich seinen eigenen Ursprung anzueignen => Kausalitätsdenken
Das Ursprungsdenken bringt die Gewalt in die Welt.
Das Dingverhältnis ist unser Basisphantasma (das Subjekt ist männlich, das Objekt ist weiblich). Das Dingverhältnis ist das Vorbild für das intersubjektive Verhältnis.
Pathologie = unentäußerte Arbeit nach innen.
Der Signifikant als Verfügungshülle des Dings.
Was meint Rudolf Heinz mit "prekärer Spürung"? Etwas zwischen Affektivität und Kogitationalität (Denken), eine Mischform von beidem? Affekte sind nur signifiziert zugänglich.
Sartres "präreflexives Cogito" könnte eine Lösung sein.