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Gnomen aus Texten von Rudolf Heinz
"Er, der Tod, nimmt die Dinge weg, und in Staub zerfallen sie, die Körper."Pathognostische Interventionen III, 172
"die Dinge = martialische Körperexkulpate"Pathognostische Interventionen III, 172
"Anderen-Anamnesis als verschwindendes Exkrement"Rückstände, 37
"Differenzmonitum als Todeserfahrung, Sündenfall."Schrift; in: Pathognostische Studien, 152
"Ist doch die Leugnung des Dritten Inbegriff aller Gewalt."Logik und Inzest; in: Die Eule Nr. 4, 12
"Jede Gleich-gültigkeit zehrt am Gedächtnis."Lectiones pathognosticae, 109
"Urschuld der dinglich transfigurierten mannsintrikaten Mutterschlachtung"Pathognostische Interventionen I, 101
Dinge = "Niederschlag der patrifilialen eigenkastrativen Muttermordpotenz"Pathognostische Interventionen I, 101
Depression = "fäkalisches Einswerden mit der Mutterleiche."Logik und Inzest; in: Die Eule Nr. 4, 13
"Je mehr Absolutheitsbegehren, umso mehr Enttäuschung und umso mehr Zerstörungsmotivation."Lectiones pathognosticae, 18
"Bitten kann den Gebetenen schuldig machen, und unterhalb der bittenden Unterwerfung lauert Angriff."Projektive Identifikation; in: Agora 06/2008, 39
"die Idee, diese maskierte Nichtsepiphanie"Hype-Thinking, 16
"Das Innerste der Gottheit, das sind die für die Sterblichen tabuisierten begehrten Inzeste."Retro III, 216
Dinge = "Urtherapeuten der Körper" (HH)Pathognostische Interventionen I, 112
"Wenn sich die Normalität im Spiegel ansähe, erblickte sie ihr eigenes Psychosenangesicht."Pathognostische Interventionen I, 127
"die krankmachende Leidenschaft der Indifferenz"Pathognostische Interventionen I, 146
"Metamorphose des Sterblichkeitstraumas in tötende Gewalt"Todesnäherungen, 32f.
"Intestinum - der innerliche Opfertempel, sadomasochistische Brutstätte der eo ipso martialisch außenreflexiven Subsistenz"Pathognostische Interventionen II, 106
"Hüben wie drüben nichts als Sackgassen."Todesnäherungen, 131
"Die Tödlichkeit des Präsenzphantasmas darf weder zuviel gesucht noch geflohen werden."Todesnäherungen, 130
"... dass Philosophie die gestreckte Antezipation des Sterbensaugenblicks sei, die vorweggenommen noch verteilte Apo-kalypse."Todesnäherungen, 133
"Entbundenes Wissen, emanzipierte Sicht lähmt das moralische Urteil; und, umgekehrt, das moralische Urteil hintertreibt das Wissen."Metastasen, 87
"Die Apokalypse als Apotheose - mein Abendlandkürzel."Zynismus-Diskussion; in Kaum 2, 79
"Alles in allem: ♂graviditätsneidische Bombenlust"Rückstände, 34
"Kulturkreation, notorisch die schöpferische Tabuisierung der Kopro-. Nekrophagie"Rückstände, 8
"Je mehr Mystik, umso gewalttätigere Gewaltkonsequenzen?"Rückstände, 46
"In den Exkrementen verrät sich das rettende Scheitern der inzestuösen Binnenreservation - glücklichstes Unglück."Rückstände, 67
"Wer aufklärt, ist vom Aufgeklärten wie von einer Krankheit befallen; und er wird umso befallener, je tiefer er aufklärt."Taumel und Totenstarre, 58
"Letztlich ist Schreiben die Assimilation des Mutterkörpers."mündliche Mitteilung (2015)
"Des Nachts im Tiefschlaf aber nähren sich die Dinge von den Körpern; und tagsüber, umgekehrt, die Körper von den Dingen."Retro III, 51
"Der »ursprüngliche Sadismus« ist die Re-produktivität als die humane Produktionsform selber."Pathognostische Studien III, 91
"Autonomie, das ist das Pochen auf ihr eigenes Gegenteil, den Inzest."Todesnäherungen, 152
"Die Sterblichkeit des Menschen motiviert die menschliche Destruktivität als Verdinglichung (im Sinne einer Fatalität)."Omissa aesthetica, 66
"Gruppen aber, die den Eid leisten, sind eo ipso Terrorgruppen."Pathognostische Studien III, 119
"Todestrieb, das ist auf die Spitze getriebene Phantasmatik der Absolutheit."Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik), 29
"Der innigste Inzest, das ist die Inkorporation, und entsprechend deren Widerruf in der Exkrementenhergabe wohl am schmerzlichsten."Todesnäherungen, 153
"Ist doch das ödipale Begehren, Ich als Ursprung meiner selbst, das Phantasma des Gottes, nichts anderes als der Tod, Nichts"Todesnäherungen, 156
"Je weniger Todeskonzession im Leben, umso mehr Zerstörungsgewalt der Todesanmaßung ebendort, umso stärker das Stigma der Entropie."Pathognostische Studien I, 85
"Der Schutz ist immer so etwas wie Paranoia."Der Verrat des Psychotikers; in: Retro III, 302
"Es gibt keine Wahrheit jenseits des Phantasmas."Der Verrat des Psychotikers; in: Retro III, 303
"Frau als sperriger Opferstoff und Mann als die darein ohnmächtig verstrickte Opferexekutive."Philosophie der Sexualität; in: Die Eule Nr. 10, 89
"Die todesmimetische Rückkehr des lebendigen Körpers in tote Materie, das sind die Dinge."Pathognostische Studien IX, 67
"Je mehr Absolutheit, umso mehr Opfergewalt."Pathognostische Studien IX, 94
"Der »Ödipuskomplex« ist das Phantasma der Autokreation, der Selbsthervorbringung, de facto die - entsprechend bestrafte - Unmöglichkeit schlechthin."Pathognostische Studien X, 92
"Die paternale Drittenintervention ist, erbarmungslos, genuin neidmotiviert, und nicht, gar einsichtsveranlaßt, altruistisch."Pathognostische Studien XII, 75
"Der Schatten der Philosophie, das ist die Börse, die diese kassiert."Pathognostische Studien VI, 121
"Es gibt nur Träume vom Erwachen."Pathognostische Studien VI, 83
"Was aber ist die Leidenschaft der Differenzierung - bis hin zur vermeintlichen Dispension der Indifferenz? Diejenige doch des Entkommens?!"Pathognostische Studien VI, 35
"Was auf des Körpers Seite abtrittig Abfall, das ist in dinglicher Transfiguration göttlich nahezu: freilich allzeit explosive Schuldberge."Pathognostische Studien VIII, 84
"Phantasma der Absolutheit als Lebenssubstitution des Todes"Pathognostische Studien V, 44
"Die Dinge als »Todestriebrepräsentanzen«, die Dingphantasmen wecken das Fleisch."Pathognostische Studien VIII, 113
"Unsere Selbsterhaltung besteht aus hoffnungslosem Sichverschulden, Universalparasitismus."Pathognostische Studien XIII, 121
"Alle Warendinge sind, kraft des toten Vaters, sohnlich opfererwirkte Mutterleibleichen, totalanteilig durchsetzt vom medialisierenden Nymphentochterkadaver."Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik), 95
"Götter = verdinglichte Hypostasen der bloßen Wissenstranszendenz"Arbeitspapier zum Todestrieb (2017)
"Unsere Konsumgeflogenheiten, ganze Suchtsysteme, rechtfertigen die in den Konsumobjekten versammelte Gewalt durch unsere gewaltbeglaubigenden Lüste."Pathognostische Interventionen, 68f.
"Vergessen, Verdrängen, Verleugnen und die entscheidende Inversion von Leiden in Tun kann nicht nicht auf vorausgehende Schuldigkeit gegründet sein."Pathognostische Studien III, 345
"Der rettende Spielraum der Differierungen konterkariert alle Eigentlichkeit."Pathognostische Studien V, 150
"Je mehr Indifferenz, umso brutaler die Redifferenzierung."Aus meinem Leben, 148
"Pathologie = sanktionierte subjektive Usurpation objektiver Gewalt"Pathognostische Studien XII, 223
"Pathologie = scheinbarer Helfershelfer der Intellektualität"Pathognostische Studien XII, 225
"Man hüte sich überhaupt vor realisierter Philosophie, dem reinsten Blutrausch."Pathognostische Studien XIII, 325
"Ganzkörperwaschzwang mit abundanten Odeurs = Verwesungsvorsorge""Pathognostische Studien XII, 100
"Die Frau, das ist die Scham des Mannes, sein Gedächtnis selber; ebenso Schrift, nichts als bedeckte Blöße, Schamhaare Urschrift."Pathognostische Studien I, 156
"Betend sauge ich zwar Gott aus, doch diese Aussaugung ist zugleich die Opferausfüllung Gottes durch mich selber: Tauschmutualität, autistisch."Minora Aesthetica, 169
"Weckt nur die Vatergeilheit des Sohnesheeres, und die strahlende Sichtbarkeit des Geistes tilgt jede dumpfe Ahnung der ohnedies verschütteten Materie."Taumel und Totenstarre, 25
"Die ubiquitäre Ödipus- oder Ontologiestruktur besteht im Autrkiephantasma der Opfergewalt, mittels des toten Vaters (Vaterleiche) die Mutter zu substituieren."Taumel und Totenstarre, 37
"Die gesellschaftliche Synthesis letzter Observanz macht das Mutteropfer aus, und es kann kein Herrschaftsverhältnis geben, das nicht auf diese Basis als deren Ableitung bezogen wäre."Taumel und Totenstarre, 143
"Denn eben das ist das Unbewußte der Musik selbst: der mannserregende Autoerotismus von Frau."Pathognostische Studien X, 155
"Allemal droht hinter dem Tiefschlaf dasselbe Nichts wie im selbsterfüllten Wachen."Zerstreuungen, 180
"Je mehr Schuldfluchten und je gründlicher diese ausfallen, umso stärker die Schuldaufladung in den Refugien."Pathognostische Studien III, 175
"Im Selbstbewußtsein lauert fortwährend der Tod, es ist selbst der Tod als sein/dessen todestrieblicher Selbstwiderspruch."Leib - Ding - Körper II, 122
"... ist doch das Essen die exemplarische Grundform der Dingphantasma-Anzapfung."Pathognostische Studien III, 338
"Die Präsenz ist tödlich, ist das Nichts. Allein, dieses Nichts besitzt die Vollmacht, das lebendige Sein der Repräsentation, diese einzige Rettung vor dem Nichts, gleichwohl mit sich selbst unaufhebbar zu stigmatisieren: just als Re-präsentation, immerdar kassierbar/kassiert von der nichtenden Letalität der Präsenz."Pathognostische Studien V, 153
"Schulddisposition immer als Subjektbildung, die freilich niemals aufgeht."Pathognostische Studien V, 157
"Das Ich, die undurchsichtigste reine Hülle, die leise nur erzittert, aus sich heraus erklingt - zur eigenen Ehre."Vom schwindenden Jenseits der Götter; in: Die Eule Nr. 6, 46
"Worin demnach, zusammengefaßt, das jetzt nicht mehr so rätselhafte »Dingarkanum« besteht? In der Dinge urtherapeutischen Körperverwesung, vollendet in Waffen."Dingarkanum und Psychose; in: Pathognostische Interventionen I, 115
"Psychose als deren, der Intellektualität, anmaßender(er) Privatismus."Pathognostische Studien VIII, 37
"»Primärer Masochismus«, das ist die »ursprüngliche« Lustkathexe des Zerfalls, der Sterblichkeit."Pathognostische Studien X, 14
"Gipfelt doch der Ödipuskomplex darin, in aller Verzweiflung den Vater herbeizuschreien und zugleich ihn, gelinde gesagt, vor die Tür zu setzen."Hype-Thinking, 20
"Der Ödipuskomplex besagt das Begehren, alles Andere - das Andere des Geschlechts, das Andere der Elterngeneration, das Andere des Todes - inzestuös zunichte zu machen."Pathognostische Studien VII, 20
"Die Nichtsstigmatisierung des Seins aber verführt apriori zum Kurzschluss von Sein und absolutem Ursprung, der Urblende vor dem Nichts; präjudiziert, widersprüchlicherweise die Re-präsentation selbst an diesen Anfang zu setzen - als pseudos des Gottes bis zu dem des absoluten Subjekts."Hype-Thinking, 13
"Das Nichts-gekränkte Sein mit seinem in sich unaufhörlichen Nichts-Rand, diese Zeitlichkeit des Seins selbst, wirft aus seiner instantanen Nichts-Parade, der metaphysischen Absolutheit (des Gottes, des Subjekts), den Seiendsausdruck schlechthin, Dinglichkeit, mit der entsprechenden martialisch-suizidalen Absolutheitsdelegation, aus: entropische Kulturkreation."Hype-Thinking, 14