Urverwerfung
"Es ist so etwas wie die Urverwerfung/Urverdrängung des korrumptiblen Menschkörpers und die Überaufwertung (Überkompensation)/die Uberbietungswiederkehr desselben als totes Körperdouble/Ding, kurzum Technik. Das »Ding mit mir« (mit den Klängen, den Worten, den Schriften, den Bildern als beider Auseinanderhaltung im Gefolge), so daß der »ursprüngliche Sadismus« zum technischen Vermögen, zur produktiven Gewaltparade der Sterblichkeit, zum schaffenden Tod mit seiner Sterbehilfe, den Dingen, diesen Körperrevenants, avancierte."
Philosophenlesung über Technik - Todestrieb - Tod; in: Pathognostische Studien III, 252
Tod
"Man wird es behaupten dürfen: der Tod sei einzig dieses selber: die Absenz des Repräsentierten in der Re-präsentation bis hin zur Nicht-Grenze der A-Repräsentativität, der Begriff des Entzugs als Entzug (abermals Verhüllung ... die sich anfänglich entzogen hat); die maß-lose/unmäßige Marge des Verlusts im Urmehrwert der Dingausfällung; die üppige Not alteritätslediger, transzendenzloser repräsentativer Selbstbezüglichkeit; der begrenzt unendliche Einfang allen Ausscherens, zumal des Ausscherungsmodus Pathologie hier. Ohne Zweifel aber ist dieses Todeswissen nicht quasi unmittelbar, vielmehr immer quasi vermittelt in der mächtigen Haltlosigkeit der Usurpation des nicht usurpierbaren Todes; im Umstand also der Besetzung der absoluten Absenz des Repräsentierten durch den sich absolut behauptenden Nachtrag der Repräsentation."
Philosophenlesung über Technik - Todestrieb - Tod; in: Pathognostische Studien III, 255