zitierte Werke
Themen

Mythen
Mythen sind eine offenlegende Darstellungform im Unterschied zur Wissenschaft als einer verschließenden und insofern dieser grundsätzlich überlegen, was die Aufklärungspotenz betrifft. Mythen bieten einen szenischen Aufschluss menschlicher Kulturschöpfungen, ihr genealogisches Gedächtnis. Sie sind »Gedankenerzählungen« zu den körperbezogenen Produktivkräften, die in die Produktionsverhältnisse eingehen.
Bestritten wird die Unterordnung des Mythos unter den Logos als seine ihm vorausgegangene und von ihm überwundene Gestalt.
Mythen sind ein Ursprungsgedächtnis des Zusammenhangs zwischen den von Menschen geschaffenen Dingen und den ihnen zugrundeliegenden Opfer-, Gewalt- und Schuldverhältnissen.
vorläufige Notizen:
Technik als Realisierung des Mythos
Verweise
Pathognostik versteht sich als Rationalitätsgenealogie. Die pathognostische Genealogisierung sieht die realitätsstiftenden Gewissheiten als Anpassungsformen und öffnet sie auf ihre inneren Phantasmen hin.
Abkürzungen der zitierten Werke:
AML = Aus meinem Leben. Posteriore Urszenen
APA = Apokalypse des Abbilds
HPS = Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik)
HTH = Hype-Thinking
KAU = Kaum (1-4)
KFO = KoreFashionista
KML = Kainsmale
LDK = Leib - Ding - Körper (I-III)
LIZ = Logik und Inzest (I-III)
LPG = Lectiones pathognosticae
LUI = Logik und Inzest (Die Eule Nr. 4)
MAT = Minora aesthetica
MTA = Metastasen
OAT = Omissa aesthetica
ODC = Oedipus complex
PAK = Psychoanalyse und Kantianismus
PGS = Pathognostische Studien (I-XIII)
PIV = Pathognostische Interventionen (I-VI)
RET = Retro (I-III)
RSD = Rückstände
RVL = Revival (1-4)
TDN = Todesnäherungen
TRT = Traum - Traum 1999
TTS = Taumel und Totenstarre
UDS = Die Utopie des Sadismus (Die Eule Nr. 3)
VIO = Violentiae
ZRS = Zerstreuungen