Themen

Mythosophie
Mythen sind in nachmythischer Zeit eine offenlegende Darstellungform im Unterschied zur Wissenschaft als einer verschließenden und insofern dieser grundsätzlich überlegen, was die Aufklärungspotenz betrifft. Mythen bieten einen szenischen Aufschluss menschlicher Kulturschöpfungen.
In den Mythen zeigt sich ein Zusammenhang zwischen den von Menschen geschaffenen Dingen und den ihnen zugrundeliegenden Opfer-, Gewalt- und Schuldverhältnissen.
"Allein der Mythos nämlich bewahrt das Ursprungsgedächtnis unser aller Anpassungsformen; deren Genesis erscheint hier noch restlos integriert in den zuständigen soziosexuellen Kontext, der sich fortschreitend dann als Folie absetzt, verblaßt und schließlich ganz verschwindet; und übrig bleibt die einsame Form." (LUI, 6)
vorläufige Notizen:
Verweise
Abkürzungen der zitierten Werke:
AML = Aus meinem Leben. Posteriore Urszenen
HPS = Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik)
HTH = Hype-Thinking
KAU = Kaum (1-4)
KFO = KoreFashionista
KML = Kainsmale
LDK = Leib - Ding - Körper (I-III)
LIZ = Logik und Inzest (I-III)
LPG = Lectiones pathognosticae
LUI = Logik und Inzest (Die Eule Nr. 4)
MAT = Minora aesthetica
MTA = Metastasen
OAT = Omissa aesthetica
ODC = Oedipus complex
PAK = Psychoanalyse und Kantianismus
PDS = Philosophie der Sexualität (Die Eule Nr. 10)
PGS = Pathognostische Studien (I-XIII)
PIV = Pathognostische Interventionen (I-VI)
RET = Retro (I-III)
RSD = Rückstände
RVL = Revival (1-4)
TDN = Todesnäherungen
TRT = Traum - Traum 1999
TTS = Taumel und Totenstarre
UDS = Die Utopie des Sadismus (Die Eule Nr. 3)
VIO = Violentiae
ZRS = Zerstreuungen