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Todestrieb und Eros
Eros ist nicht der Gegenspieler des Todestriebs sondern sein Helfer, indem er die passiv erlittene Sterblichkeit über den "primären Masochismus erträglich macht und sie aufschiebend nach außen wendet und in Repräsentativität und Gewalt verwandelt. Eros ist Todesaufschub.
Eros bezieht seine Energie aus dem Todestrieb, als Abwehr des Todes entstammt seine Kraft dem Abgewehrten. Es gibt also keinen Triebdualismus von Todestrieb und Eros.
Eros als differierender Aufschub des eigenen Todes in das Töten des Anderen ist nur das Verschieben der Gewalt von innen nach außen. Und dabei nicht bar der Hoffnung, dass sich dabei die Gewalt irgendwie aufbrauchen könnte.
Schließlich ist Eros die Kraft der kulturellen Verdinglichung (als Ergebnis der Todesprojektion).
vorläufige Notizen:
Verweise
Abkürzungen der zitierten Werke:
AML = Aus meinem Leben. Posteriore Urszenen
HPS = Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik)
HTH = Hype-Thinking
KAU = Kaum (1-4)
KFO = KoreFashionista
KML = Kainsmale
LDK = Leib - Ding - Körper (I-III)
LIZ = Logik und Inzest (I-III)
LPG = Lectiones pathognosticae
LUI = Logik und Inzest (Die Eule Nr. 4)
MAT = Minora aesthetica
MTA = Metastasen
OAT = Omissa aesthetica
ODC = Oedipus complex
PAK = Psychoanalyse und Kantianismus
PDS = Philosophie der Sexualität (Die Eule Nr. 10)
PGS = Pathognostische Studien (I-XIII)
PIV = Pathognostische Interventionen (I-VI)
RET = Retro (I-III)
RSD = Rückstände
RVL = Revival (1-4)
TDN = Todesnäherungen
TRT = Traum - Traum 1999
TTS = Taumel und Totenstarre
UDS = Die Utopie des Sadismus (Die Eule Nr. 3)
VIO = Violentiae
ZRS = Zerstreuungen