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Fetischismus
Im Fetischismus stellt sich die Abhängigkeit des Körpers von den Dingen dar: ohne Dinge kein Körper.
Der Fetisch ist mein ideales Selbst in ein dingliches Außen projiziert, in dem ich verehrend meine Idealität genießen kann. Je größer meine defizitäre Schwäche, desto stärker meine religiöse Verehrung.
Der Fetischismus ist die Ermäßigung der Körper-Ding-Differenz bis hin zu ihrer Indifferenzierung, er verhindert den pathogenen Zerfall des Körper-Ding-Verhältnisses.
Notizen:
Fetischismus als Mangelkompensation
Für Freud ist das Phantasma des Fetischismus die »phallische Mutter«; das heißt, der Fetisch wehrt die Kastration ab. Die fetischistische Adoration der Dinge ist die Verdinglichung der Mutter, ihre Verfügung, der Schutz vor ihr.
Verweise
Abkürzungen der zitierten Werke:
AML = Aus meinem Leben. Posteriore Urszenen
APA = Apokalypse des Abbilds
HPS = Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik)
HTH = Hype-Thinking
KAU = Kaum (1-4)
KFO = KoreFashionista
KML = Kainsmale
LDK = Leib - Ding - Körper (I-III)
LIZ = Logik und Inzest (I-III)
LPG = Lectiones pathognosticae
LUI = Logik und Inzest (Die Eule Nr. 4)
MAT = Minora aesthetica
MTA = Metastasen
OAT = Omissa aesthetica
ODC = Oedipus complex
PAK = Psychoanalyse und Kantianismus
PGS = Pathognostische Studien (I-XIII)
PIV = Pathognostische Interventionen (I-VI)
RET = Retro (I-III)
RSD = Rückstände
RVL = Revival (1-4)
TDN = Todesnäherungen
TRT = Traum - Traum 1999
TTS = Taumel und Totenstarre
UDS = Die Utopie des Sadismus (Die Eule Nr. 3)
VIO = Violentiae
ZRS = Zerstreuungen