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Symptom
Symptome sind körperlich anhaftende, korrespondierende Dinge oder Dingkontexte betreffende Symbole. Sie sind keine subjektiv-kontingenten Zutaten zu den Dingen, sondern bezeichnen deren Produktionsmotiv.
Im Symptom misslingt die Abwehr, im Symbol gelingt sie. Das Symptom ist ein »Rückbefall«, das Symbol kollabiert ins Symptom. Das Symptom ist ein scheiterndes Symbol.
Im Krankheitssymptom scheitert die Unschuldsbehauptung des Gebrauchs und die Schuld der Produktion bricht auf. Die Glätte des Funktionierens bekommt Risse, in denen sich die die verunbewusstete Gewalt manifestiert.
Im symbolischen Gebrauch der Dinge verbirgt sich die unverstandene Erinnerung an ihren Ursprung. Die symbolische Aufladung der Dinge ermöglicht ihre Genealogisierung hin auf ein vergessenes Körper-Ding-Verhältnis. Das psychopathologische Symptom als Dingsymbolisierung wäre ein Aufbruch eines ansonsten verschlossenen Gedächtnisses des Übergangs zwischen Körper und Ding.
vorläufige Notizen:
Verweise
Abkürzungen der zitierten Werke:
AML = Aus meinem Leben. Posteriore Urszenen
HPS = Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik)
HTH = Hype-Thinking
KAU = Kaum (1-4)
KFO = KoreFashionista
KML = Kainsmale
LDK = Leib - Ding - Körper (I-III)
LIZ = Logik und Inzest (I-III)
LPG = Lectiones pathognosticae
LUI = Logik und Inzest (Die Eule Nr. 4)
MAT = Minora aesthetica
MTA = Metastasen
OAT = Omissa aesthetica
ODC = Oedipus complex
PAK = Psychoanalyse und Kantianismus
PDS = Philosophie der Sexualität (Die Eule Nr. 10)
PGS = Pathognostische Studien (I-XIII)
PIV = Pathognostische Interventionen (I-VI)
RET = Retro (I-III)
RSD = Rückstände
RVL = Revival (1-4)
TDN = Todesnäherungen
TRT = Traum - Traum 1999
TTS = Taumel und Totenstarre
UDS = Die Utopie des Sadismus (Die Eule Nr. 3)
VIO = Violentiae
ZRS = Zerstreuungen