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Transphysiologie
Transphysiologie interpretiert Körpersymptome auf dem Hintergrund von Ödipuskomplex/Narzissmus/Todestrieb, schließt sie auf als Ausdruck des Begehrens nach Sterblichkeitsüberwindung. Transphysiologie ist die pathognostische Subversion der Psychosomatik. Ihr Gegenstandsbereich reicht von nicht-pathologischen Körperprozessen bis hin zu Körperkrankheiten.
Ein Beispiel eines transphysiologischen Aufschlusses eines Körpersymptoms ist der morgendliche Muskelkrampf als Abwehr der Selbsteinswerdung im Tiefschlaf. Er fungiert als Weckreiz gegen den Rückfall in den Tiefschlaf, der als inzestuöse Indifferenz eine Todesdrohung darstellt.
Ähnlich die Funktion nächtlicher Toilettengänge: die Dejekte fungieren als Stellvertreter der durch den Tiefschlaf gefährdeten Repräsentation.
Ein anderes Beispiel sind Hautaffektionen. Die Haut als Grenze von Innen und Außen ist ein Veräußerungs- und Übergangsorgan. Entäußert wird Schuld, die bei Hautaffektionen im Übergang hängenbleibt. Ziel der Veräußerung ist die Selbstreinigung, deren Phantasma die Schuldfreiheit ist.
vorläufige Notizen:
Verweise
Abkürzungen der zitierten Werke:
AML = Aus meinem Leben. Posteriore Urszenen
HPS = Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik)
HTH = Hype-Thinking
KAU = Kaum (1-4)
KFO = KoreFashionista
KML = Kainsmale
LDK = Leib - Ding - Körper (I-III)
LIZ = Logik und Inzest (I-III)
LPG = Lectiones pathognosticae
LUI = Logik und Inzest (Die Eule Nr. 4)
MAT = Minora aesthetica
MTA = Metastasen
OAT = Omissa aesthetica
ODC = Oedipus complex
PAK = Psychoanalyse und Kantianismus
PDS = Philosophie der Sexualität (Die Eule Nr. 10)
PGS = Pathognostische Studien (I-XIII)
PIV = Pathognostische Interventionen (I-VI)
RET = Retro (I-III)
RSD = Rückstände
RVL = Revival (1-4)
TDN = Todesnäherungen
TRT = Traum - Traum 1999
TTS = Taumel und Totenstarre
UDS = Die Utopie des Sadismus (Die Eule Nr. 3)
VIO = Violentiae
ZRS = Zerstreuungen