zitierte Werke
Themen

Erwachen
Beim Erwachen tritt der Weltbezug an die Stelle des Traums. Dazwischen wie ein Spalt eine Epiphanie des Nichts als Effekt der Traumausschöpfung. Vielleicht gibt es deshalb kurz vor dem Erwachen einen Rückfall in den Tiefschlaf, aus dem gleichsam die Dinge hervorgeholt werden, und ein kurzes Erwachen beim Übergang vom Traum in den traumlosen Schlaf. Am Ende jedes Traums träumt der Traum den Tiefschlaf (die »Todeswand«). Kurz vor dem Erwachen gibt es die "Todesentropie des Schlafrückfalls" (RET III, 48). Und diese Krise wird kurz zuvor geträumt.
Jeder Traum ist ein Weckreiztraum. Der Weckreiz ist ein Anstoß zur Differierung von Körper und seinem dinglich Doppelgänger.
Rund um die Uhr. Gedanken zu Kontinuität und Bruch in Schlafen, Träumen sowie Wachen; in: Retro III (1995-2005), 48
Verweise
Abkürzungen der zitierten Werke:
AML = Aus meinem Leben. Posteriore Urszenen
APA = Apokalypse des Abbilds
HPS = Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik)
HTH = Hype-Thinking
KAU = Kaum (1-4)
KFO = KoreFashionista
KML = Kainsmale
LDK = Leib - Ding - Körper (I-III)
LIZ = Logik und Inzest (I-III)
LPG = Lectiones pathognosticae
LUI = Logik und Inzest (Die Eule Nr. 4)
MAT = Minora aesthetica
MTA = Metastasen
OAT = Omissa aesthetica
ODC = Oedipus complex
PAK = Psychoanalyse und Kantianismus
PGS = Pathognostische Studien (I-XIII)
PIV = Pathognostische Interventionen (I-VI)
RET = Retro (I-III)
RSD = Rückstände
RVL = Revival (1-4)
TDN = Todesnäherungen
TRT = Traum - Traum 1999
TTS = Taumel und Totenstarre
UDS = Die Utopie des Sadismus (Die Eule Nr. 3)
VIO = Violentiae
ZRS = Zerstreuungen