zitierte Werke
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Traumerinnerung
Die Erinnerbarkeit des Traums ist Ausdruck eines Problemüberhang des Traums, der durch die Erinnerung abzutragen ist. Die Traumerinnerung ist die magische Bannung einer Gefahr, die vom Traum ausgeht. Diese Gefahr ist die Erfüllung des Begehrens als das Nichts, der vollendeten Selbstpräsenz, des Todes. Denn der Traum grenzt an den Tiefschlaf als vollendeten Selbstbezug, Selbstgegenwart, was der Tod ist.
Allerdings kann man die meisten Träume nicht erinnern. Es ist ein Schutz vor einer traumatischen Selbstpräsenz, die das Gedächtnis bedroht und blockiert.
Notizen:
Die Repräsentation des Traums ist seine Verunbewusstung. Bewusstsein als Verschlussform (des a-repräsentativen Traumkerns).
Der erinnerbare Traum entspricht dem Geschwisterinzest.
Verweise
Abkürzungen der zitierten Werke:
AML = Aus meinem Leben. Posteriore Urszenen
APA = Apokalypse des Abbilds
HPS = Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik)
HTH = Hype-Thinking
KAU = Kaum (1-4)
KFO = KoreFashionista
KML = Kainsmale
LDK = Leib - Ding - Körper (I-III)
LIZ = Logik und Inzest (I-III)
LPG = Lectiones pathognosticae
LUI = Logik und Inzest (Die Eule Nr. 4)
MAT = Minora aesthetica
MTA = Metastasen
OAT = Omissa aesthetica
ODC = Oedipus complex
PAK = Psychoanalyse und Kantianismus
PGS = Pathognostische Studien (I-XIII)
PIV = Pathognostische Interventionen (I-VI)
RET = Retro (I-III)
RSD = Rückstände
RVL = Revival (1-4)
TDN = Todesnäherungen
TRT = Traum - Traum 1999
TTS = Taumel und Totenstarre
UDS = Die Utopie des Sadismus (Die Eule Nr. 3)
VIO = Violentiae
ZRS = Zerstreuungen