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»Arschmahlzeit der Dinge«
Die anale Reinkorporation der Dinge - der Dingeinzest -, führt zur Erkrankung des Körpers, wenn sie nicht wieder veräußert werden als Intellektualität oder Kunst.
»Arschmahlzeit der Dinge«
"Die große Alterität unseres Dingehorts, sie ist und bleibt, in ihrer Vollendung, ein sublim gehärteter zerfallsbedroht explosiver warenästhetisch geschönter Scheißhaufen, denn auch die Dinge, zumal die Dinge wollen wiederum aufgefressen werden, und sie werden es in der globalen Persistenz des supermartialischen Dinginzests (»Arschmahlzeit der Dinge«), außenvor objektiv, sowie anhaftend den Körpern in sanktionierter Mimesis an ihre externe Destruktion."
Schimpfwörter - aufgeklärt wider ihre besinnungslose Ubiquität; in: Pathognostische Studien XII, 157
Genealogica Bd. 45. Essen: Die Blaue Eule. 2013
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Verweise
 
Das Essen ist Anderenvernichtung, die sich im Körperinneren vollendet. Ergebnis sind die Exkremente, einerseits Dokumente der Vernichtungsgewalt der Verdauung, andererseits lebensrettende Manifestationen des Scheiterns des nutrimentalen Inzests.
Wie kommt es statt der drohenden inzestösen Koprophagie der Dinge, ihrer Re-Introjektion, zur Veräußerung als Kultur, der Ausbeutung von Natur bis hin zu ihrer Vernichtung?
Die menschgemachten Dinge verdanken sich der Verhinderung der Koprophagie. Die Koprophagie ist der Versuch, den in der Defäkation scheiternden nutrimentalen Inzest wieder herzustellen. Stattdessen werden die Exkremente epikalyptisch zu Dingen veräußert.
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