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Dinge \
Öffnung des Dingarkanums
Der normale Gebrauch/Verbrauch der Dinge bricht im pathologischen Gebrauchsstreik auf, das Verhältnis zu den Dingen wird sakral, indem sich das Produktionsgeheimnis der Dinge geltend macht. Im Symbolismus der Dinge manifestiert sich ihre Körperreminiszenz, ihr transsubstantiativer Ursprung.
Transsubstantiation
"Normalerweise das Gebrauchsverhältnis mit der Nachproduktion des Verbrauchten und der Erwerbung. Der Einschlag von Pathologie als nicht-intentionaler Gebrauchsstreik dagegen; er besteht in der Sakralisierung dieser profanen Situation(en). Inbegriff dieser Sakralisierung/des Erhabenen: die Konsumtion läuft auf die Produktion, das Produktionsgeheimnis zurück. Was heißt, daß die betreffenden Dinge symbolisch werden, und zwar strikte in dem Sinne, daß sich ihre projektive Körperprovenienz moniert: genauer gesagt: dieser Symbolismus ist die Transsubstantiation - »trotz Natur und Augenschein« der toten Dinglichkeit sind die toten Dinge wie lebendiges Fleisch."
Das Körper-Ding-Verhältnis als indisponibles Apriori; in: Metastasen, 41
 
 
 
Verweise
 
Transsubstantiation ist der Übergang vom Selbst zu den Dingen und von den Dingen zum Selbst, als Opfer und Opferrückerstattung, in welchem Vorgang allererst das Selbst und die Dinge entstehen.
Dinge