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Absolutheitsphantasma
das Phantasma aller Phantasmen
"Das Phantasma - die Absolutheit als das Phantasma aller Phantasmen - schirmt das Trauma - das Urtrauma der Sterblichkeit - ab, so wie dieses jenes provoziert. Nur da√ü dieser Abschirmdienst, das ist die √∂dipale, narzi√ütische, todestriebliche Abwehr, da√ü solche gro√üe Todesparade br√ľchig ger√§t: (...) So n√§mlich das h√§retische Grundgesetz: die Proportionalit√§t von Absolutheit und opferbegierigen gewaltt√§tigem Mangel. √úbrigbliebe demnach der Schwellkopf, die ganze Pseudologie der Liebe als Maskerade t√∂dlicher Macht, und diese wiederum als Maskerade t√∂dlicher Ohnmacht, und dieser Komplex letztendlich als Epikalypse des Todes."
Musikalische Autosymbolismen im Gesamtkunstwerk Wagners; in: Pathognostische Studien IX, 83
scheiternde Ursprungsaneignung
"Alles Leiden beruht auf der Kausalit√§t frustraner todes­scheiternder Ursprungsdisposition. Und alle Abwehren - pr√§gnant darin insonderheit der Projektionskomplex - alienieren pr√§sumptiv ihres Universalspriori, dem fundierenden Schuld­purgatorium, der - umgekehrt zugleich absto√üend zuendegef√ľhrten/zuende nicht f√ľhrbaren - Sterblichkeits­eskamotierung, diesem produktivsten Aller Aberwitze in seiner finiten Unendlichkeit."
Foucault; in: Pathognostische Interventionen I, 164

Verweise  
Ausführungen