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Akrophobie
Akrophobie
"Fernab von jeder Psychoanalyse und eher wieder im Rekurs auf Adler bestimmt sich die Akrophobie als Täuschung des »Schwerkraftsinns« durch das perspektivische Vergrößerungs- und Verkleinerungssehen; Täuschung im Sinne einer prekären Dispositionsverführung. Die phobische Angst, das vehemente Angstsignal, wäre dann nichts anderes als die quasi übertrieben vehemente Weckung des eingeschläferten Schwerkraftsinns, immer so etwas wie ein epileptoid anmutender Paroxysmus, der mitnichten zur ordentlich adaptiven Bewältigung der phobischen Situation führt, diese vielmehr allererst ausbildet und ausschöpft."
Phobie I; in: Metastasen, 118
 
 
 
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