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Apotheose der Zerstörung
Zerstörung und Krieg sind Zuspitzungen der phantasmatischen Herrschaft über Zeit und Tod und insofern menschlich unausweichlich.
Zerstörung als Selbstbehauptung
"(Weshalb Krieg, weshalb bringt es die Menschheit nicht zustande, den Inbegriff ihrer selbst, Kultur, nicht zu zerstören?) Pallas Athene weint nicht! - weil Zerstörung der phantasmatische Gipfel der Herrschaft über Zeitlichkeit, Vergängnis, Tod sei: der verheißungsvollste Schein der endgültigen Abwendung des Nichts, paradoxerweise, homöopathisch. Und Krankheit ist diesem Phantasma hörig, im Extrem so weitgehend, daß sie sich Strafe, die auf dem Fuße dieser Todesusurpation folgt, als Selbsthermetisierung zirkulär hypergläubig selbstverpaßt."
Zur Philosophie von Krankheit; in: Retro III, 148
 
 
 
Verweise