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AutoreferentialitÀt des Traums
AutoreferentialitÀt des Traums
"Wenn immer die somnialen Gehalte (im Unterschied zur Ablauf­form des Traums) nicht der HeterogeneitĂ€t einer subjektiven Determination ĂŒberantwortet werden; wenn, ganz anders (nĂ€mlich in der Tradition des leicht heterodoxen Silbererschen »funktionalen PhĂ€nomens«, der „Autosymbolik"), jene, die Traum­inhalte, nichts als Selbstdarstellungen/Eigensymbolisierungen dieser, der somnialen Operationsweisen, ausmachen - so in aller KĂŒrze die wohl am weitesten explizierte alternative Traumtheorie der Pathognostik -, dann wurde die phĂ€nomenale Autonomie des Traums bis hin zu seiner geschlossenen - folgerichtig schrumpfenden/platzenden - AutoreferentialitĂ€t dergestalt letztgewahrt, daß die Sonderaufschlußvalenz desselben in dieser seiner haltlosen Selbsttotalisierung, wahrlich alle Welt memorial in ihrem Unbewußten, ontologisch, primĂ€rprozeßgemĂ€ĂŸ (oder wie auch immer benennnend auszuzeichnen) zu gnostifizieren, sich allererst freisetzt."
Lectiones pathognosticae, 104
sich selbst trÀumender Traum
"Die pathognostische Aufnahme des Traums findet ihre Stringenz im Umstand, daß dieser, wie eine abweichend (ausnahmsweise) binnensichtige, rein sich selbst nur betreffende Gnosismaschine, Alles und Jegliches, philosophisch entschlĂŒsselnd, ĂŒberwiegend aber bei sich behaltend, hindurchzujagen vermag, wie eine epistemologische ExtramĂŒhle, grĂ¶ĂŸtenteils selbstnutritiv indessen, zermahlt."
Lectiones pathognosticae, 104f.

Verweise  
Von Herbert Silberer erstmals formuliert: Die SelbstbezĂŒglichkeit des Traums bedeutet, dass die Traumarbeit den Inhalt des Traums ausmacht. Der latente Trauminhalt ist die Traumarbeit selber, der manifeste Trauminhalt seine ReprĂ€sentation.
Die SelbstbezĂŒglichkeit des Traums - dass die Traumarbeit der Trauminhalt ist - stellt sich als eine der Psychose verwandte Distanzlosigkeit dar.
Ausführungen