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Bildschirmphantasmen
Die Selbstauslieferung an die Bildschirmbilder ist ein Zustand des Dauerträumens, die Indifferenzierung von Tiefschlaf und Wachen, und das ist die Psychose.
Bildschirmphantasmen
"In den Bildschirmbildern indifferenzieren sich Tiefschlafen und Wachen (ja, Tod und Unsterblichkeit) zur Permanenz des Träumens. Die beiden Enden, die Bewußtlosigkeit der Selbstreferenz des Ge-hörs (Tiefschlaf und mehr) einerseits und die Bewußtlosigkeit der Selbstreferenz des Ge-sichts (Terminus? Die unsterbliche Seele? Wachen-Wachen, dinglos?) andererseits, die (coincidentia oppositorum) zusammenfallen, werden nicht etwa gekappt - wie auch und wohin? -, eingegeben sind diese Letztvorbehalte vielmehr in das grenzenlose Interim der heiligsten Krankheit (Psychose) des unaufhörlichen Träumens, des Träumens just derselben selbst."
Video-Kunst. Offener Brief an den Leser über Effekte realisierter Phantasmen; in: Retro III (1995-2005), 77
 
 
 
Verweise
 
Die Medien sind die totalisierte Vermittlung, die Auslöschung der Differenz, die Vergleichgültigung der Inhalte in einem universalen Gedächtnis.