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Intellektualität \
Brechung skripturaler Hypertrophie
Die Schwerverständlichkeit mag der Sache geschuldet sein, gepaart mit einem brüchigen skripturalen Stolz, der sich oft in eine Verweigerung hinein flüchtet. Andererseits gibt es auch die Faszination durch die mediale Vermittlung, wie sie dieses Website-Projekt versucht.
Depotenzierung skripturaler Hypertrophie
"Und nicht nur stolpere ich, ich falle mir die Nase blutig, wenn meine ungefeierte Subjektprivation, die gerechte Strafe »Orthopädie«schwund für die kaum vermeidbare Selbstüberhebung, sich, flackernd, spiegelt in der nämlich debilen Atrophie meiner Medieneingegebenheit, meinem wohlig zerstückelten Internetkörper - also ausbreitet sich alle Synthesis außer mir und infinit in Anderen, und deshalb, on dit, umso selbiger, denn instantan mit diesem ungespürten Opfer empfange ich dessen Prämie, mein je schon vergangenes hen kai pan. Und mein stolzskripturales Hyperich wird das Hohnlachen seiner jämmerlichen medialen Objizierung schwerlich dauerhaft tolerieren können. (Und was dann?)"
Aus meinem Leben, 177
 
 
 
Verweise
 
Medien
Funktion der Medien ist die Einebnung der Differenzen, sie sind das vollkommene Gedächtnis, die totalisierte Vermittlung in der Form der Vergleichgültigung der Inhalte.
Der Diskurs der Pathognostik beansprucht keine Transzendenz zum Thematisierten, er ist sich seiner Ohnmacht bewusst. Hilflos will er etwas festhalten, was sich dem Todessog widersetzt.
Ähnlich wie der Traum sind die Medien eine imaginäre Simulation als Abwehr der Realität, die Schaffung einer in sich homogen Welt.
Die Medien sind die totalisierte Vermittlung, die Auslöschung der Differenz, die Vergleichgültigung der Inhalte in einem universalen Gedächtnis.
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