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Psychopathologie \
Depression
Depression ist ein Scheitern der Hypochondrie als eine magische Abwehr von Krankheit durch ihre Simulation. Was bleibt, ist Leere und Schuld als letztes schützendes Symptom.
Depression
"Depression, mütterlicher Blickfang, stellt sich dar als generalisiertes Scheitern der Option Hypochondrie, als deren - passageres wie rezidivierendes - Dementi: die magische Abhaltung aller Krankheit mittels des fortwährend sich-simulativ-Krankgerierens geht - gerechter Kollaps (bar der Äquität) solcher obsekreativen Anmaßung - zu Bruch, und weicht der, immer noch symptomatisch rettenden, »Rücksicht auf Darstellbarkeit« der resultierenden Leere an letztem Unwert und Unvermögen, ja, im hier noch deklinierten Extrem ostentativer Verworfenheit und, endverfügend suizidaler - Schuld über Schuld über Schuld - Verdammnis."
Abgründig abbrechende Begehrensspitze: Psychose. Pathophilosophische Aufschlüsse von Schizophrenie, Paranoia und Depression; in: Pathognostische Interventionen II, 53
Begriffe: Depression,
 
 
 

Verweise
 
Psychopathologie