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Dingbezug von Körperkrankheiten
Bei psychopathologischen Symptomen ist der Dingbezug einleuchtender als bei Körperkrankheiten. Bei diesen werden Organe zu Repräsentationen blockierter Subjekt-Objekt-Beziehungen.
Dingbezug von Symptomen
"Gleichwohl gibts kein psychoneurotisches und auch kein psychotisches Symptom, das keinen Objektivitätsbezug mit Dingimplikationen aufwiese; immer ist nicht zuletzt ein Gebrauchszusammenhang von Dingen beeinträchtigt. Den Schein einer Ausnahme machen die Körperkrankheiten - ich spreche des Subjektivismus darin wegen nicht mehr gerne von psychosomatischen Erkrankungen -, insofern sich hier die angemaßte Bewußtheit des Ödipuskomplexes eben in den Körper hinein repräsentiert, wobei diese - scheinbar nur nach Außen abgegrenzte - Repräsentationsart jeweils in den organischen Befallsorten den betreffenden blockierten Subjekt-Objekt-Konnex enthält."
Dialogue Interieur über Pathognostik versus Psychoanalyse; in: Kaum 4, 17f.
 
 
 
Verweise