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Dinge als Todestriebrepräsentanzen
Die Dinge als Todestriebrepräsentanzen werden mit Todesrepräsentanzen verwechselt, weil sie die Abwehr der Sterblichkeit verkörpern.
Dinge als Todestriebrepräsentanzen
"Alle Dinge sind Todestriebrepräsentanzen, nothaft überwertig verwechselt mit Todesrepräsentanzen, als welche, unter den Dingen ausgezeichnet, die Waffen realiter firmieren. So avanciert, höchst paradoxerweise, die Antiproduktion, Krankheit und Krieg, jene als die magische Prophylaxe dieses, zur Klimax der Todesabwendung, der »Urverdrängung« in diesem einen Sinne. Denn die (vor)letzte Todesabwehr kann nicht nicht ein Höchstmaß an freilich destruktiver Todesmimesis enthalten."
Exkurs zur »Urverdrängung«; in: Todesnäherungen, 90
Düsseldorf: Peras Verlag. 2007
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Verweise
 
Die Funktion der Dinge ist die Befreiung des Körpers von seiner Sterblichkeit. Diese wird von den Dingen absorbiert als ihre Waffenförmigkeit, die sich in ihrer Selbstzerstörung apokalyptisch erfüllt.
Die menschliche Leidenschaft, den Tod abzuschaffen, produziert den Tod. Alle menschlichen Produkte sind todesstigmatisiert.
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