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Dinge als Todestriebrepräsentanzen
Dinge als Todestriebrepräsentanzen
"Alle Dinge sind Todestriebrepräsentanzen, nothaft überwertig verwechselt mit Todesrepräsentanzen, als welche, unter den Dingen ausgezeichnet, die Waffen realiter firmieren. So avanciert, höchst paradoxerweise, die Antiproduktion, Krankheit und Krieg, jene als die magische Prophylaxe dieses, zur Klimax der Todesabwendung, der »Urverdrängung« in diesem einen Sinne. Denn die (vor)letzte Todesabwehr kann nicht nicht ein Höchstmaß an freilich destruktiver Todesmimesis enthalten."
Exkurs zur »Urverdrängung«; in: Todesnäherungen, 90
Mimesis ans Tote
"Die Dinge seien Todestriebrepräsentanzen, Revenants der »Urverdrängung«, Inbegriffe differierender Gewaltveräußerung. Also bringen sie den unendlichen Genuss der, on dit, todesnichtenden Tötungspotenz, des kongenialen Umgangs mit dem Tode auf-Du-und-Du, der universell tätigen Mimesis ans Tote, dieser einzigen »innerweltlichen Erlösung«, auf."
Todestrieb. Programm einer Revision; in Todesnäherungen, 64
 
 
 
Verweise
 
Die Funktion der Dinge ist die Befreiung des Körpers von seiner Sterblichkeit. Diese wird von den Dingen absorbiert als ihre Waffenförmigkeit, die sich in ihrer Selbstzerstörung apokalyptisch erfüllt.
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