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Dinge und Inzest
Die menschgemachten Dinge verdanken sich der Verhinderung der Koprophagie. Die Koprophagie ist der Versuch, den in der Defäkation scheiternden nutrimentalen Inzest wieder herzustellen. Stattdessen werden die Exkremente epikalyptisch zu Dingen veräußert.
inzestuöser Ursprung der Dinge
"Die Arbeitsprodukte, Dinge/Waren, treten das Erbe des kopro-, nekrophagischen Extreminzests, extern objektiv verschoben, verdichtet, entstellt, das ist epikalyptisch gemacht, an.
Den hauptsächlichen Epikalyptikmodus macht die wissenschaftskonstitutive Dingtautologisierung, die eben noch den ästhetisch-künstlerischen Dingsymbolismus unverbindlich erlaubt. Wohingegen die symptomimmanenten Dingreferenzen, wie immer auch zwielichtig und womöglich therapeutisch zu lockern, die währende Verbindlichkeit elaboriert des besagten Extreminzests als des Ungrunds des Menschen und seiner Dinge unter Beweis zu stellen."
Todestrieb. Programm einer Revision; in Todesnäherungen, 67
 
 
 
Verweise
 
Alle von Menschen gemachten Dinge sind als seine tote Alterität exkrementale Mutterleibleichen, entstanden aus dem oralen Mutter-Sohn-Inzest, exkremental veräußert dank des Vater-Tochter-Inzest.
Der Inzest, einst das Vorrecht der Götter, realisiert sich in Dingen und Technik. Die Krankheiten sind unvermittelte und ohnmächtige Aneignungsversuche dieser Verdinglichungen.
Der Weg von der Naturschändung zum gelingenden Gebrauch der Dinge: Mutterinzest, Vatertötung, töchterliche Vermittlung und der Sohn als Erbe.
Die anale Reinkorporation der Dinge - der Dingeinzest -, führt zur Erkrankung des Körpers, wenn sie nicht wieder veräußert werden als Intellektualität oder Kunst.
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