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Dinge und Körper
Ding und Körper
Dinge "sind nicht wesentlich blo√ü das, was sie sind (¬ĽDie Realit√§t ist ... auch nicht in den Dingen mit sich selbst identisch¬ę), also nicht wesentlich tautologisch. Sie weisen vielmehr, symbolisch und konkretistisch zumal, auf den K√∂rper zur√ľck als dessen exkulpative √úberbietung. Diese aber ist phantasmatisch und affiziert als Phantasma den K√∂rper r√ľck-wirkend wiederum soweitgehend, da√ü er diese seine tote √úberbietung als er selbst, zugleich lebendig, zu sein begehrt (bis hin zum Grauen der Transsubstantiation). Also ist die den Dingen innewohnende wesentliche Differenz/Spaltung phantasmatisch, als Dingphantasma das Basisphantasma selbst; und die unwesentliche Identit√§t (Tautologie) sodann doch die heilsame Absperrung dieser wesentlichen, letztlich t√∂dlichen Phantasmatik (wenigstens die gebrauchssichernde passagere Absperrung derselben), immer um willen aber der Herrschaft der wesentlichen Differenzphantasmatik."
Korrespondenz mit Olaf Knellesen; in: Lectiones pathognosticae, 151

Verweise  
Ausführungen