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Dingphantasma
Dingphantasma
"Als Kriterien des Dingphantasmas kommen demnach in Frage: Dinglichkeit als die selbstgemachte (verum ipsum factum!), restlos willf√§hrige Double-Identit√§t meiner selbst; erfahrbare/erfahrene Indifferenz, DifferenzIndifferenz; K√∂rper als w√§hrende, alle seine Sterblichkeitsschuld tilgende Immortalit√§ts√ľberbietung seiner selbst - f√ľrwahr das Ding, phantasmatisch als Todesrepr√§sentanz, nein, mehr noch: -pr√§sentanz: die Todesverf√ľgung."
√úber das Dingphantasma; in: Pathognostische Studien VI, 113
Dingphantasma als Todesrepräsentanz
"Es gilt die These, daß Dinge Todesrepräsentanzen, aufgeklärt: Todes-nicht-Repräsentanzen, nämlich Todestriebrepräsentanzen seien. Jener Begriff besagt die Phantasmatik des Dingphantasmas, dieser hingegen dessen Kritik. Eine Art der Kritik indessen, die das Kritisierte in keiner Weise zu beseitigen befähigt ist; folgenlose Kritik demnach ohne Alternative.
Inbegriff dieser frustranen Kritk: per definitionem ist der Tod nicht repräsentabel, er ist die A-Repräsentativität schlechthin und einzig fungiert das Hominitätsartefakt des Todestriebs, kurzum: das Begehren, als Produzent des Dings, dingphantasmatisch als Todesrepräsentanz."
√úber das Dingphantasma; in: Pathognostische Studien VI, 109

Verweise  
Ausführungen