Name
Passwort
Themen

Passagen
Dinge \
Dingproduktion als Rationalitätsfortschritt
Der Fortschritt der Dingproduktion verdankt sich der Unbewusstheit des Produktionspantasmas der Dinge, ihrer exkrementalen Herkunft. Ihre Körperprovenienz ist epikalyptisch-tautologisch verhüllt, entsprechend absorbieren sie die Schuld menschlicher Sterblichkeit.
Dingproduktion als Rationalitätsfortschritt
"Notorisch gehen wir davon aus, daß der Rationalitätsprogreß, verdichtet in Sachen Dingproduktion, sich dem Phantasma der Inkorporation und Exkrementation von Dingen verschuldet, und zwar unter der Bedingung, daß in diesem phantasmatischen Herstellungsvorgang es zu keinerlei Permissivität und ebenso zu keinerlei Transparentwerdung der phantasmatischen Körperumhüllung dieses Produktionsarkanums kommt; daß vielmehr der Austritt progredienter Dinge die Verborgenheit dieser Binnenproduktion strikte an sich aufrechterhält als die tautologische Dingversion der Schuldverschlingung."
Maxima Baubonia II; in: Kaum 3, 16
 
 
 
Verweise
 
Dinge sind die Verheißung der Erlösung des sterblichen menschlichen Körpers: sie setzen die Differenz gegen den tödlichen inzestuösen Indifferenzierungssog, sie absorbieren die Schuld menschlicher Produktion, sie sind das Versprechen der Verfügung über den Tod. Allerdings um den Preis ihrer Waffenförmigkeit.
Dinge
Narzisstische Verdinglichung ist der Produktionsgrund der Dinge und Krankheit die Spürung der Schuld der Dingproduktion am Ort des Gebrauchs.
Dinge