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Generationssexualität \
Ejakulation
In der (männlichen) Ejakulation wird der durch die vorangegangenen Dispositionsmaßnahmen gewonnene Selbstraum in einem selbstvergöttlichenden Indifferenzdelir ausgefüllt.
3. Phase: Ejakulation. Das Rasen der Indifferenz
"Und schließlich die Endphase: Ejakulation. Jetzt steigert sich das zyklische Dispositionsspiel zur Göttlichkeitskulmination seriös erfüllter Selbst-autotomie, die vermeint, den gesamten Selbstraum bruchlos, bar der Heterogenitätsraptur, in grandios totalisierter Indifferenz bleibend aufzufüllen; Selbstransit rein in sich selbst, hin- und zurück stehend bewegt ohne Rest, Himmelsrasen."
Philosophie der Sexualität; in: Die Eule Nr. 10, 1983, 61
 
 
 
Verweise
 
Eine visuelle Fetischisierung ist die Voraussetzung der (männlichen) Sexualität. Diese Verbildlichung verengt sich vom Gesamtkörper zum Genitalbereich. Dem so zur Disposition gebrachten Anderen gegenüber bringt sich dann die Erektion in Stellung.
Aus männlicher Sicht gelingt die körperliche Vereinigung - das Eindringen - nur dann ohne Erektionsverlust, wenn der umfangende Hohlraum zu einer Selbsteinstülpung wird.
Generationssexualität