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Gewalt \
Entropiesog der projektiven Identifikation
Die Todesverwerfung führt zur nichtenden Gewalt in Bezug auf das Andere und das Selbst, in welcher Vernichtung sich dann der Tod realisiert.
Entropiesog der projektiven Identifikation
"Explosion und Implosion, Anderen- oder Selbstmord - es ist der unannehmbare Tod, der uns, wechselseitig, in diese Engen treibt. Urfrevel projektive Identifikation, der keine Weile, hier nicht wie dort nicht, Äquationen des Selbst- und Anderen­verzehrs, erlaubt. Und die Allmacht des Todes erfüllt sich im schlechthin unvollziehbaren und also letztangemaßten Nichtsverdikt über alles Sein."
Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik), 88
Düsseldorf: Peras Verlag. 2011
 
 
 

Verweise
 
Die menschliche Sterblichkeit wird in ein Außen projiziert, was nicht gelingen kann, denn das Außen ist das Andere meiner selbst, jede Projektion ist zugleich eine Introjektion.
Jede Projektion ist eine Introjektion, weil sie mit einer Identifizierung verbunden ist. Das Projizierte wird also rückangeeignet trotz seiner Veräußerung. Diese Re-Introjektion ist letztlich tödlich, wird nur vorübergehend in Regie genommen und bildet Krankheitssymptome aus.
Gewalt