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Exkremente
"Die Exkremente verraten die ganze Realphantasmatik der Subsistenz. Und das heißt: Alles, zumal die ErnĂ€hrung, ist von Begehren stigmatisiert (in der Tat: vom »Begehren«, terminologisch), das Begehren abzuschaffen: selbst nĂ€mlich autonom/autark/absolut zu sein, sich selbst zu begrĂŒnden."
Geld als Exkrementalsymbol; in: Retro III, 264
"Die ExterioritĂ€t des exkrementalen Rests, sie ist das desavouierte GedĂ€chtnis (Geheimnisverrat) des metabolischen Binnenopfers des Mutterleibs, das, unsanktioniert, eben nicht, restlos, aufgeht. Sie erweist sich so als Inbegriff des Seinsmangels (»felix culpa«); und, als solcher, als die schlechthinnige Inszenierung fortgesetzter - mangeltilgender/-rezidivierender (= »schizoider«?) - Produktion; deren Wundermetabasis in Dinglichkeit vor der prĂ€maturen kopro-/nekrophagischen Selbstkadaverisierung, undefinitiv, fĂŒrs erste, rettet."
RĂŒckstĂ€nde, 70
"Zwar kann der Mordenscharakter des Essens schwerlich geleugnet werden, doch die DefĂ€kation schlĂ€gt dem Faß des nutrimentalen Mordwesens den Boden aus. In ihr nĂ€mlich vollendet sich, die finsteren Machenschaften des korporell inneren Opfertempels verratend, die seinsrettende Schande der Differenz; in dieser Tötungs-bestĂ€tigenden Leichengeburt wird sie buchstĂ€blich ruchbar."
Göttliche Gnomen ĂŒber Gewalt. Eine SĂŒrprise; in: Pathognostische Studien IX,
"Im Inneren des Verdauungskörper-Opfertempels ist der Muttermord geschehen, und die Exkremente, Vorhauch des Todes, sind wie die »RĂŒcksicht auf Darstellbarkeit« der Mutterleibleiche."
Zur ArchÀologie der Gewalt; in: TodesnÀherungen, 153

Ausführungen  
Verweise