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Psychopathologie \
Fetischismus
Der Fetisch ist mein ideales Selbst in ein Außen projiziert, in dem ich verehrend meine Idealität genießen kann. Je größer meine defizitäre Schwäche, desto stärker meine religiöse Verehrung.
dinglich verschobene Marienverehrung
"Fetischisierung meint die sexuelle Überbesetzung von Gemachtem/Artefakten, Dingen dergestalt, dass ihr abwegiger Gebrauch sich als ihre Erzeugung verkennt, sich mit dieser verwechselt: quid pro quo von Konsumtion und Produktion. Abwegig? Ja, diese verdrehte Privat(waren)ästhetik holt den Doppelsinn von »sacer« = hehr und zugleich verrucht, rein und obszön ineinem, hervor und betreibt auf diese, auf männliche, Weise passioniert die Nachahmung der - in einem Sprung gesagt - parthenogenetisch gebärenden Frau. Fetischismus, das ist so etwas wie »gebärneidische«, dinglich-verschobene, infernale Marienverehrung, »Mariologie«."
Was hat die Musik mit der Musikwissenschaft zu tun? Über unterweltliche Beziehungen zwischen beiden; in: Pathognostische Studien VIII, 34
 
 
 
Verweise
 
Psychopathologie