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Gedächtnis
Gedächtnis ist Trauma-bedingt, in welcher Stärke auch immer; ein Anderes, Fremdes hat sich gegen die Indifferenz zwischen Eigenem und Anderem durchgesetzt und garantiert einen Abstand im Sinne einer Vermittlung und verhindert einen pathogenen Zusammenfall.
Gedächtnis und Trauma
"Allgemein erweist sich der Schock der Differenz (Alterität, Heterogenität) als Gedächtnis-konstitutiv und -prägnant. Wie kommt er zustande? Durch die Absperrung der Allexpansion der Indifferenz (Identität, Homogenität). (Inwiefern aber solcher Imperialismus?) Abgrenzung, Berührung, Übergang sind dann kompromissuelle (symptomatische) Parierungen dieser Sperrentraumatik; wie im einzelnen unschwer - auch nach der Graduierung des Gewaltpotentials je darin - darstellbar."
Weitere Notizen zu Trauma und Gedächtnis; in: Pathognostische Studien VII, 155

 
Verweise