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Indifferenz - Differenz
Gegen den tödlichen Sog der Indifferenz (Einheit, Verschmelzung, etc.) setzen sich die schmerzhaften, lebenserhaltenden Differenzen. Aber sie verfallen das Anziehung der Indifferenz und sind nur vorübergehende Aufschübe.
Dialektik von Indifferenz und Differenz
"Es ist kurzum die Dialektik von Indifferenz und Differenz, ein in sich höchst widersprüchlicher Prozess; denn: Der de facto immer unvollkomene Indifferenzstatus bleibt solange tödlich, bis es, ihm entgegen, zur erzwungenen schmerzhaften Rettung durch Differenzbildung kommt. Gewalt also hier wie dort: die Gewalt des letalen Indifferenzsogs, die Gewalt seiner Differenzkonter­karierung, die Gewalt nicht zuletzt auch der Differenzbehauptung selbst. Mag es auch zum Glück das Aufatmen der Differenz geben, so hat diese es doch an sich, zu ihrem Widerpart der Indifferenz zu regredieren - abermals ein Vorgang nicht ohne Gewaltsamkeit."
Zur Archäologie der Gewalt; in: Todesnäherungen, 146f.
 
 
 
Verweise
 
Gedächtnis ist Trauma-bedingt, in welcher Stärke auch immer; ein Anderes, Fremdes hat sich gegen die Indifferenz zwischen Eigenem und Anderem durchgesetzt und garantiert einen Abstand im Sinne einer Vermittlung und verhindert einen pathogenen Zusammenfall.