Themen

Passagen
Gewalt \
Inkorporation
Inkorporation (Verkörperung) ist Symbol-/Symptombildung. Zwischen Symbol und Symbolisiertem besteht keine Kausalitätsbeziehung, sondern eine phantasmatische Homogenität.
Introjektion/Inkorporation
"Inkorporation, zumal, übertragenerweise - was wird worauf übertragen? Nicht geht es an, den Symbolgehalt als eigentliche Gründungsrealie seiner imaginären Symbolisierung zu stipulieren, nein, jene, nicht minder, untersteht derselben Phantasmatik wie diese, die ebensowenig den inversen Ursprung jener ausmacht. Zu transferieren gibt es garnichts, wohl aber mahnt sich in der Möglichkeit der Symbolisierung die buchstäbliche Homogeneität beider an, nur daß jene nur - Organismusgenese - über die Schleife ihrer Hylehergegebenheit, ungegründet, nichtsverweisend, statuiert sein kann. Gelingende Nutrition aber verschuldet sich so ihrem todestrieblichen Todesnäherungsvorzug, mitsamt der erzwungenen Differenzkonzession (wider den hyperpathogenen Dingefraß, die Arschmahlzeit der Dinge) von Nahrungsmittel und Ernährungskörper a fortiori in ihr, zugleich die Ouvertüre zu ihres, zur Differenz scheinbar ungezwungenen freien, Symbolgebrauchs."
(Meta)theorie der Abwehrmechanismen; in: Pathognostische Studien XI, 89
Genealogica Bd. 44 Essen: Die Blaue Eule. 2011
Begriffe: Symbol,
 
 
 

Verweise
 
Jede Projektion ist eine Introjektion, weil sie mit einer Identifizierung verbunden ist. Das Projizierte wird also rückangeeignet trotz seiner Veräußerung. Diese Re-Introjektion ist letztlich tödlich, wird nur vorübergehend in Regie genommen und bildet Krankheitssymptome aus.
Gewalt