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Intellektualität
Abgrund zwischen Krankheit und Normalität
"Die Erhaltungsform Intellektualit√§t hingegen, auf der einzig auch die Pathognostik bis in ihre Praxisversuche hinein beruht, balanciert √ľber dem Abgrund von Krankheit gleicherma√üen wie √ľber demjenigen der Normalit√§t; und wenn ihr Balanceakt gelingt, so verbraucht sie die adaptierte Gewalt des Normalen, um den Gnosisbefall durchs Autarkiephantasma in Krankheit abzutrennen, zu stellen, sichtbar zu machen. Insbesondere l√§uft sie Gefahr, der vorherrschenden Verkommenheitsform des Normalen zu verfallen, der Universalverkitschung dieses Heiligen n√§mlich als demokratisiertem All-Eingedenken: der Verwechslung der immer gef√§hrdeten Glashaut der Intellektualit√§t mit dem Ursprung des Seins selber, kurzum dem wahren B√ľrgergeist."
Selbstkommentar zum Beitrag: Die eingesperrte Sakralität; in Kaum 3, 75
Todesrede der Memorialität
"Welche Rede also f√ľhren wir? Eine √ľberfl√ľssige Scheinrede, die weder die Konsumtion entriert noch aber deren (logische) Inhibition. Es ist selbst eine Art von Todesrede der Memorialit√§t, die eine Art von Relikt, R√ľckstand reminiszierter Todeskontrariet√§t aufrechterh√§lt; ein wahrlich ungewollter Subjektivit√§tswiderhall ganz nur noch von Gnaden dieses Einen Gottes."
Philosophie der Krankheit in: Die Eule Nr. 7, 1982, 45

Verweise  
Ausführungen