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Körper
Körper
"Körper (Leib/cogito/»corps propre«) und dessen Dingdouble entstehen aus der Hergabe der Nichts-Kontradiktion als Sein/Auseinanderzusammenhalt; welches glättend Verbum (oder gar Schrift und gar »Urschrift«) zu nennen, fundamentalmetonymisch die ganze Metaphysikverfälschung beinhaltet. Wie diese Nachträglichkeitskathexe vermeiden? Eben nicht, und so. Mit dem ersten Augenaufschlag aber hat sich das Dingdouble schon in den »corps propre« (rück)eingebildet (Ding im Leib/wissenschaftlicher Sichtkörper), hat den Körper (»corps matière«) gemacht. Und dieser fungiert dann als Ausdruckssubstrat auch, bevor/nachdem er sich an sich selbst rein veräußerte zum wissenschaftlichen Objekt inklusive dessen pathogener (Rück)einbildung wiederum, veräußert."
Körperphilosophische Propädeutik; in: Pathognostische Studien V, 156
 
 
 
Verweise
 
Transphysiologie interpretiert Körpersymptome auf dem Hintergrund des Todestriebs, schließt sie auf als Ausdruck des Begehrens nach Sterblichkeitsüberwindung
Nahrungsaufnahme ist Anderenzerstörung zwecks inzestuöser Assimilation, schuldbehaftete Gewalt.
Schmerz ist die Setzung der Differenz gegen die letztlich tödliche Fusion (oder vollständige Trennung) von Körper und Ding, Einspruch gegen den krankheitskonstitutiven Vermittlungsausfall.
Der Metabolismus des Körpers ist der Ort der Muttertötung, aus der mit Hilfe des toten Vaters die Dinge entstehen. Der tote Vater wird als Zeuge der Schuld des Muttermords zum Gespenst.
Essen, Verdauung und Ausscheidung sind sexuelle Vorgänge, zutiefst inzestuös stigmatisiert als Anderenzerstörung zwecks Selbsterhaltung.
Sexualität als totalisierender Körperrückbezug aus der Perspektive eines Körperjenseits, eine phantasmatisch-sentimentale Körperfetischisierung.