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Körper \
Körper - Dinge
Körper und Dinge entstehen synchron aneinander, es gibt keine Vorgängigkeit auf einer der beiden Seiten. Es ist ein primärer Übergang, aus dem beide sich ausdifferenzieren.
Körper - Dinge
"Nicht nämlich gibt es einerseits den, gar auch noch vornehmlichen sexuellen, Körper einerseits und die Dinge andererseits, die der Körpermetaphorisierung durch sie irgend durch Ähnlichkeiten entgegenkommen - ein Übertragungs­verhältnis auch, das jederzeit seiner - infantilen/ästhetischen/pathologischen - Unverbindlichkeit wegen, rückgängig gemacht werden könne; basal vielmehr ist der Übertragungsvorgang des Körpers in das Ding/als Ding selbst, sagen wir: die primäre Metaphorisierung, in deren generischen Entzogenheit Körper und Ding, resultativ, allererst entstehen."
Zur Krisis der psychoanalytischen Metaphorologie; in: Metastasen, 32f.
Wien: Passagen Verlag. 1995
Begriffe: Körper,Dinge,
 
 
 

Verweise
 
Der Todestrieb verdoppelt repräsentativ den Körper in einen lebendigen und einen toten, wodurch es möglich wird, lebend tot zu sein. Es ist die Spaltung in corps propre und corps matière
Die Vermittlung zwischen dem Körper und den Dingen vollzieht sich über Bilder, die Dinge und Körper zu Waren werden lassen.
Dinge sind die phantasmatische Entschuldung des Körpers, welche den Körper die Dinge begehren lässt, wovor die tautologische Dingverfassung einen prekären Schutz bietet.
Körper