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Krankheit \
Körperkrankheiten
Unbewusstheitsverschluss bei Körperkrankheiten
"Es geht um die Präzision der Aufspürung des ganzen Umfangs und des ganzen Gewichts desjenigen destruktiven Objektivismus, worauf und wogegen sich die Krankheit, das Symptom richtet: welches die Krankheit allererst zu erkennen anregt, wogegen sie protestiert, dem sie sich aber auch unterwirft, mit dem sie per definitionem magisch fusioniert. Ein quasi totes dinghaftes Objektives muß es sein (nicht indessen mit Notwendigkeit faktisch?), weil sich in solchem einzig die Unbewußtheit erfüllt. Und die besondere Schwierigkeit diesbetreffend bei Körperkrankheiten besteht darin, daß dieses Außen nicht expressis verbis schon im Symptom signalisiert erscheint: dies militärische Außen vielmehr ganz »zurückgekehrt« in seine binnenkorporelle Korrespondenz-Unbewußtheit."
Notizen zur Nephroptose; in: Pathognostische Studien III, 60f.
 
 
 
Verweise
 
Bei psychopathologischen Symptomen ist der Dingbezug einleuchtender als bei Körperkrankheiten. Bei diesen werden Organe zu Repräsentationen blockierter Subjekt-Objekt-Beziehungen.
Krankheit