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Passagen
Krankheit
Krankheit-Erkenntnis-Selbstopfer
"Pathognostisch zentral aber ist die Frage nach der Objektivitätskorrespondenz der Erkrankung, insofern diese jene allererst erkennbar macht, dagegen aufbegehrt - erkennbar macht und dagegen aufbegehrt im Modus des Selbstopfers."
Notizen zur Nephroptose; in: Pathognostische Studien III, 60
Krankheitsmagie
"Da Krankheit menschlich als Selbstbestandteil immer magischer Observanz ist, paradoxerweise ihre scheiternde Selbstverhinderung an sich selbst ausmacht, wäre tödliche Krankheit nichts anderes als sanktionierte: mit dem Tode bestrafte übermäßige Krankheitsmagie."
Die Armut der res cogitans. Innenansichten einer viszeral-chirurgischen Operation; in: Todesnäherungen, 121

Verweise  
Krankheit als Widerspruch zwischen der Aufbrechung der tautologischen Dingverfassung und ihrem Erhalt, Normalität hingegen als blinde Botmäßigkeit gegenüber den Dingen.
Krankheit ist die hilflose Erinnerung der Schuld der Produktion am Ort der Konsumtion. Doch diese Erinnerung bleibt geblendet durch die trügerische Schuldfreiheit der Konsumtion, durch ihre Indifferenz.
Das Ding ist die Verhüllung der Schuld seiner Produktion. In der Krankheit wird die in den Dingen eingeschlossene Schuld in den Körper rückeingebildet zum Symptom.
Ausführungen