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Krankheit als Exkulpationsverheißung
Krankheit als Exkulpationsverheißung
"Krankheit, das ist nichts anderes, als die Exkulpationsverheißung der Ichautonomie buchstäblich zu nehmen, also beides widersprüchlicherweise in einem disponieren zu wollen: diesen Gewaltverschluß und seine Geöffnetheit instantan. Nur daß die geöffnete Ichautonomie, die Bewußtseinsofferte dieses Unbewußten, dies Trugbild selber vorspiegelt. Widerstand als die Identität von Krankheit und deren Gegenteils."
Wissenschaftlichkeit und »ursprünglicher Sadismus«; in: Pathognostische Studien III, 104

 
Verweise