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Krankheit als Opferbetrug
Krankheit als Opfer(re)introjektion
"Hauptdimension also des unterlaufenden Krankheitszwecks (wobei dies un-subjektive Unterlaufen ja insgesamt schon Todesanmahnung ist!): Blockade des Kriegsultimatums der Menschdinge durch Opfer(re)introjektion von dessen Projektionsveräußerung; schmerzinversive, negativerotische Fühlbarmachung kulminierend dinghaft mortaler Ataraxie, cogitational geraffte Opferdeplazierung des göttlichen Gerichts im Makrounbewußten mit seiner dilatorischen Destruktivität."
Philosophische Parabeln; in: Die Eule Nr. 9, 157
Krankheit als Opferbetrug
"Grundcharakteristikum ist dieser Entzug, diese Verweigerung, das Umgehen, sich-aus-dem-Staube-machen, drum-herum-schleichen höchstens; kurzum eine besondere Form von Opferbetrug apriorischer Inhibition des Eintritts in den Opferzusammenhang, unter Umständen aber abgedeckt, in der Maske des Gegenteils, »fiktional«! Dies Gebaren aber soll eben Aneignung, Inbesitznahme, Okkupation sein: Einstreichung der Prämie ohne vorhergehende Opfermühsal."
Philosophie der Krankheit in: Die Eule Nr. 7, 1982, 48
Opferfiktionalität als Opferumgehung
"Selbstinitiation, das wäre der - auch terminologische - Inbegriff von Individualpathologie; und zwar Selbstinitiation im Sinne der Pseudologie einer Autoinitiation von Opferfiktionalität zum paradoxalen Zweck der Antiproduktions-Destruktions-Aufhebung (Austreibung von Belzebub mit Belzebub, magischer Kurzschluß), Opferfiktionalität als -umgehung."
Philosophie der Krankheit in: Die Eule Nr. 7, 1982, 49
 
 
 
Verweise