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Krankheit und Dinge
Krankheit als Anzapfung des Dingarkanums
"Alle Krankheit zapft die in den Dingen untergegangene, als martiale Dinglichkeitserf√ľllung ebendort subsistierende Sakralit√§t mitsamt deren instantanem R√ľckschlag als Subjektverfassung, autonomes Ich an; geht also in den Gott ein (und f√§llt in einem von ihm in kein Anderes ab). (...) Das Heilige, das ist der - in der Krankheitsanzapfung unsentimentalistisch in synchronen Intensit√§ten tats√§chlich noch erfahrbare - nothafte Aberwitz des Absolutheitsphantasmas des ganzen Gotts des Menschen. Es unterh√§lt sich in der rasenden Imperialit√§t der Schlachtung alles heteron: der Geschlechts, der Generation, des Todes selber. Das Heilige: der restlose Inzest-Klumpatsch."
Die eingesperrte Sakralität. Zum Problem des Rest-Heiligen in Psychopathie; in: Retro II, 155f.
Verhei√üung der Unbed√ľrftigkeit
"Es war davon die Rede, da√ü, Pathologie be-dingend, K√∂rper (das ist ph√§nomenologisch ¬ĽLeib¬ę/cogito) selbst Ding zu sein begehre. Diese These bedarf noch der Pr√§zisierung dahingehend, da√ü K√∂rper pr√§tendiere, auf korporelle F√ľhlbarkeitsweise zugleich ganz totes Ding zu werden, sofern in dieser kontradiktorischen Kontamination jener dann den ganzen Vorzug dieses mitbesitze: den der schieren Unbed√ľrftigkeit: Autonomie/Autarkie/Absolutheit."
Lectiones pathognosticae, 49

Verweise  
Ausführungen