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Krise des Erwachens
Schatten des Erwachens
"Der Vorwärts-Vektor des Erwachens wird den Schatten seines Gegenteils nicht los; und dieser Schatten erinnert - man kann es kaum verhindern - an die »letzten Dinge«: nämlich an die - rettende, gleichwohl katastrophische - Geburt und an den - heillosen (nur heillosen?!) -Tod."
Erwachen; in: Pathognostische Studien VI, 57
Schlaf und Erwachen
"Das bedrängenste Theoriedesiderat aber, es ist das Wachen, der Tag. Jedenfalls verliefe das Erwachen in dieses Wachen hinein tödlich, wenn sich dem drohenden Wachen-Wachen (der unaufhörlichen Vigilanz, der absoluten Kontinuität, der »unsterblichen Seele«) nicht auf der Stelle, wie einfangend, rückbindend, limitierend die Realie der Weltausfällung beigäbe; Welt, Menschwelt, Kultur, im Zustand der Umhüllung. Verdeckung (Epikalypse), des Tautologiestatus derselben - alles ist nur, was es ist, und sonst nichts. So das Initial des ordentlichen Repräsentationsverhältnisses, in dem sich der Tiefschlaf als Dinglichkeit unmöglicherweise gleichwohl re-präsentiert, verschoben, entstellt sich darstellt."
Rund um die Uhr. Gedanken zu Kontinuität und Bruch in Schlafen, Träumen sowie Wachen; in: Retro III, 50f.

Verweise  
Ausführungen