Name
Passwort
Themen

Passagen
Kritik der Übertragung
Übertragung
"Die orthodoxe Handhabung der Übertragung besteht in einer Art von paranoischer Sprachimperativität. Die Chancen sind nämlich fast gleich null, daß der Analytiker nicht doch seine prekäre Apotheose erfährt: als »Person«, wie man das ausdrückt, muß er schuldabsorbierenden Dingstatus annehmen, ein heilig sprechend Ding sein."
Dialogue Interieur über Pathognostik versus Psychoanalyse; in: Kaum. Halbjahresschrift für Pathognostik 4, 19
Übertragung
"Insofern das psychoanalytische Übertragungskonzept auf diesem falschen Selbst-Anderen-Verhältnis beruht - nämlich eine Art von paranoischem Einbruch des Anderen in das Selbst zum Zweck der Umwandlung dieser Entmachtung in eigene Macht (= Ich) unter Desavouierung der dabei aufkommenden unbewußten Inhalte betreibt -, darf es keinen Einlaß in die Pathognostik finden. An seine Stelle tritt das - noch auszuarbeitende - Konzept der »Selbstvertextung« desjenigen, der Pathognostik praktiziert, eine Tätigkeitsweise, die vielleicht am ehesten als die eines »Instruktors« oder »Initiationshelfers« (nach richtig ansetzender, sodann aber verderbender Initiation) beschrieben werden könnte."
Was ist Pathognostik?; in: Kaum. Halbjahresschrift für Pathognostik 1, 17
 
 
 
Verweise