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Generationssexualität \
Männlichkeit als Pathologie
Der Mann in seiner Bedürftigkeit braucht die Frau als Opferstoff, seine Sexualität ist zwangsläufig gewaltförmig.
Männlichkeit als Pathologie
"Männlichkeit die Pathologie schlechthin, das Gattungssyndrom. Allein, je mehr Isolation und Selbstbezug, umso mehr auch blinde Bedürftigkeit - just dieser falsche Gott (Demiurg) ist auf die massigste Opferernährung angewiesen, kommt nicht umhin, sich parasitär, vampiristisch, fusionsbegierig zum Opferstoff Weiblichkeit zu gerieren.
Frau aber muß zu diesem männlichen Absolutheitsfraß gemacht werden. Wie? Durch das Spaltungs- und Projektions-bedingte, Hierachie-bildende manichäische quid pro quo des Geschlechts: Mann projiziert seine eigene Mißratenheit in fraktalen Ausmaßen auf Frau als deren Wesen und vindiziert die weiblichen Gütecharaktere als das seine. (...)
Die Konsequenzen für das Geschlechterverhältnis sind denn auch danach: Sofern männliche Sexualität auf Geschlechtsmetamorphose abzweckt, kann sie - Sex for ever - nicht nicht gewalttätig, nekrophilisch, mechanisch-viehisch, suchthaft (sexoholics!) ausfallen."
Erinnerung an den Radikalen Feminismus. Solanas (& Firestone); in: Pathognostische Studien V, 35f.
 
 
 
Verweise
 
Das eigene Innere wird reklamiert als Schutz gegen das bedrohende Äußere; vorausgegangen ist eine Anmaßung der Aneignung, eine scheiternde Fremdbemächtigung.
Es ist die weibliche Macht über Leben und Tod, die Gebärfähigkeit und die sich in der Menstruation manifestierende Tötungspotenz, die die Rache des Mannes provoziert.
In der männlichen Homosexualität wird körperlich etwas ausgelebt, was als Kern der Seinsverfügung (Ontologie) und des Gesellschaftlichen verborgen bleiben soll.
Generationssexualität