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Medien
"Das mediale Wesen besteht darin, da√ü an seinem, dem - totalisierten - Zwischenort der Vermittlung/des Ged√§chtnisses der Bruch zwischen G√∂ttern und Menschen, Ding und K√∂rper nicht nur √ľberbr√ľckt oder zusammengef√ľgt, vielmehr t√ľckisch gegl√§ttet, die Fuge der grundlegenden Differenz unkenntlich, nichtig gemacht erscheint (Hermes, der seine sterbliche Mutter vergi√üt, aus diesem Vergessen, der Vergessenen aber die g√∂ttliche Kraft der Vermittlung bezieht!)"
"Denn viele sind gerufen, aber wenige auserwählt" - Mißbrauch (auch) in Psychotherapie als Medientheologumenon; in: Retro III, 217
"Geschwisterlichkeit, das Bruder-Schwester-Verhältnis ist die kognativ-leibliche Entsprechung zu den audio-visuellen dinglichen Medien, mythologisch vorweggenommen in den Zwischenwesen (Engeln) als göttlich verstatteter Bruder-Schwester-Inzest. Was folglich heißt, daß in der Epoche der als Technik vorherrschenden Medien Geschwisterlichkeit, offensichtlich im Sinne der Einebnung des Geschlechtsunterschieds (des sozusagen weltlich gewordenen hybriden Wesens der Engel), sich als Organisationsnorm des Geschlechterverhältnisses und der Intersubjektivität insgesamt behaupten muß."
¬ĽAlle Menschen werden Br√ľder ...¬ę. Mytho-philosophische Anmerkungen zum Geschwisterproblem; in: Pathognostische Studien V, 19

Ausführungen  
Verweise