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Medien und Geschwisterinzest
Die Medien stellen eine Verwirklichung der Indifferenz dar. Sie entsprechen dem Geschwisterinzest. Der Geschwisterinzest ist die Einebnung der sexuellen Differenz.
Medien und Geschwisterinzest
"Geschwisterlichkeit, das Bruder-Schwester-Verhältnis ist die kognativ-leibliche Entsprechung zu den audio-visuellen dinglichen Medien, mythologisch vorweggenommen in den Zwischenwesen (Engeln) als göttlich verstatteter Bruder-Schwester-Inzest. Was folglich heißt, daß in der Epoche der als Technik vorherrschenden Medien Geschwisterlichkeit, offensichtlich im Sinne der Einebnung des Geschlechtsunterschieds (des sozusagen weltlich gewordenen hybriden Wesens der Engel), sich als Organisationsnorm des Geschlechterverhältnisses und der Intersubjektivität insgesamt behaupten muß."
»Alle Menschen werden Brüder ...«. Mytho-philosophische Anmerkungen zum Geschwisterproblem; in: Pathognostische Studien V, 19
 
 
 
Verweise
 
Die Inzeste des Ödipuskomplexes: der oral-einverleibende Mutter-Sohn-Inzest, der anal-ausstoßende Vater-Tochter-Inzest und der urogenitale Geschwisterinzest werden zugeordnet den Bereichen der Konsumtion, Produktion und »Aufzeichnung«.