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Musik
"Wir glauben unterdessen, wenigstens dies schon psychoanalytisch von der Musik zu wissen: da√ü sie regressiv-akustisch vor dem vollen Anblick des Vater-Dritten ausweicht, bis in die Lautumh√ľlltheit des Mutterleibes flieht, aber doch mittels des dorthin durchaus mitgenommenen unentbundenen Vater-Dritten aktivste mimesis an alle Mutterlaute in eigener Regie leistet."
Logik und Inzest in: Die Eule Nr. 4, 68
"... erwies sich als die musikgenealogisch (genealogisch betreffend die Dur-Moll-Tonalit√§t) entscheidende szenische Figur die Hexenfolterung und -verbrennung. Konstituiert sich Hoch-Musik in der rationalen, also Vaterleichen-medialen geistgeburtlichen Aneignung des t√∂nenden Mutterleibes, inzestu√∂s kurzgeschlossen mit dem intrauterinen Kind (am besten Tochter), so m√ľ√üte es historisch-faktisch in der Tat so bestellt sein, da√ü emanzipierte Musik nicht vor der Hexenverfolgung sich hat ausbilden k√∂nnen."
Deduktion der Musik aus dem Hexenmartyrium; in: Omissa aesthetica, 34f.
"Musik und Gewalt - die Orpheusmythe gibt den zwingensten Aufschluss dar√ľber: Musik, sie ist k√ľnstlerisch erstgeborene Ausgeburt des ¬ĽTodestriebs¬ę, will sagen: Sie n√§hrt sich vom Phantasma, ja vom Wahn der Zeitdisposition, provoziert durch den nicht selbsterfahrbaren, blo√ü au√üen vorgestellten Tod, durch das Sterblichkeitstrauma."
Psychoanalyse der √Ąsthetisierung von Gewalt. Von der Grausamkeit der Musik; in: Ch. auf der Horst (Hg.), √Ąsthetik und Gewalt. Physische Gewalt zwischen k√ľnstlerischer Darstellung und theoretischer Reflexion, 48f.

Ausführungen  
Verweise