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Passagen
Musik
musikalische Mutterbem├Ąchtigung
"Wir glauben unterdessen, wenigstens dies schon psychoanalytisch von der Musik zu wissen: da├č sie regressiv-akustisch vor dem vollen Anblick des Vater-Dritten ausweicht, bis in die Lautumh├╝lltheit des Mutterleibes flieht, aber doch mittels des dorthin durchaus mitgenommenen unentbundenen Vater-Dritten aktivste mimesis an alle Mutterlaute in eigener Regie leistet."
Logik und Inzest in: Die Eule Nr. 4, 68
Wahn der Zeitdisposition
"Musik und Gewalt - die Orpheusmythe gibt den zwingensten Aufschluss dar├╝ber: Musik, sie ist k├╝nstlerisch erstgeborene Ausgeburt des ┬╗Todestriebs┬ź, will sagen: Sie n├Ąhrt sich vom Phantasma, ja vom Wahn der Zeitdisposition, provoziert durch den nicht selbsterfahrbaren, blo├č au├čen vorgestellten Tod, durch das Sterblichkeitstrauma."
Psychoanalyse der Ästhetisierung von Gewalt. Von der Grausamkeit der Musik; in: Ch. auf der Horst (Hg.), Ästhetik und Gewalt. Physische Gewalt zwischen künstlerischer Darstellung und theoretischer Reflexion, 48f.

Verweise  
Ausführungen