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Narzissmus
Der Selbstbezug, der alles Andere ausschließt, indem es entweder vernichtet oder zu einem Teil von einem selbst wird, ist die Kompensation eines frühen Traumas. Insofern ist das Ich ist ein Symptom.
primärer Narzissmus
"Narzissmus - die alles Andere exkludierende Selbst-Liebe, Selbst-Absolutheitssetzung, in ihrem Grunde nichts anderes aber als eine Notfallreaktion: Selbstrückzug in sich selbst hinein, wie ein sich Zusammenkrampfen als Response auf eine Verletzung, ein Trauma, allzeit überkompensiert durch die Ablösung der ja äußerst selbstreduktiven Abwehr alles Anderen durch überwertigste Selbstinflation."
Todestrieb. Programm einer Revision; in: Todesnäherungen, 70
 
 
 
Verweise
 
Die narzisstischen Übertragungsformen zielen auf die Auslöschung des Anderen, es wird ein Teil des Selbst, verfügbar wie ein Ding. Und dies frei von Schuld.
Der Narzissmus als Assimilation des Anderen erfüllt sich in der Welt der Dinge, diese stellen sein Unbewusstes dar, absorbieren seine Schuld, die in Krankheit aufbricht.
Der Narzissmus (Selbsthervorbringung) ist die Steigerung des Ödipuskomplexes (die Ersetzung der Eltern). Für die eigene Absolutheit wird alles Andere geopfert und zu einem Teil von einem selbst.