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Narzissmus
"... das narzi√ütische Uransinnen, den Anderen, alles Andere in den Zustand vollendeter Disponibilit√§t √ľberzuf√ľhren: der H√∂rigkeit, die ihre Erf√ľllung f√§nde in der Substitution des Anderen durch ein entsprechendes Ding - eine Ger√§tschaft, eine Maschine -, die in der reklamierten Funktion, selbst willenlos, ohne Eigenwillen, Selbstbehauptung und dergleichen, aufginge, und dies aller Verschuldensverh√§ltnisse ledig."
Die Utopie des Sadismus in: Die Eule Nr. 3, 50
"Das Jenseits des Narzi√ümus besteht in dessen dinghafter Unbewu√ütheitserf√ľllung als maschinelle Objektivit√§t. Psychoanalytisch aber bleibt dieses Jenseits-Superdiesseits als Makrounbewu√ütes g√§nzlich ungeschoren vom Pathologieverdikt Narzi√ümus, so als h√§tte diese seine mortale Dinghaftigkeit die Macht, alle Schuld zu absorbieren; ganz im Gegensatz zur Nicht-Autotomie, Einbehaltung desselben als Krankheit, die, halbherzig, exkulpationsversessen die (Pseudologie der) Maschinenexkulpation, das scheinhaft schuldabsorptive Makro-Unbewu√üte leidend machend je spezifisch aufrei√üt."
Welchen Geschlechts sind Fernsehapparate?; in: Retro II, 25f.
"Narzissmus - die alles Andere exkludierende Selbst-Liebe, Selbst-Absolutheitssetzung, in ihrem Grunde nichts anderes aber als eine Notfallreaktion: Selbstr√ľckzug in sich selbst hinein, wie ein sich Zusammenkrampfen als Response auf eine Verletzung, ein Trauma, allzeit √ľberkompensiert durch die Abl√∂sung der ja √§u√üerst selbstreduktiven Abwehr alles Anderen durch √ľberwertigste Selbstinflation."
Todestrieb. Programm einer Revision; in: Todesnäherungen, 70

Ausführungen  
Verweise