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Narzissmus
Narzissmus
"Zutiefst klinisch-empirisch operationabel reproduzieren die sogenannten narzi├čtischen ├ťbertragungsformen - die ┬╗idealisierende ├ťbertragung┬ź und die ┬╗Spiegel├╝bertragung┬ź mit ihren Spezies jeweils - das narzi├čtische Uransinnen, den Anderen, alles Andere in den Zustand vollendeter Disponibilit├Ąt ├╝berzuf├╝hren: der H├Ârigkeit, die ihre Erf├╝llung f├Ąnde in der Substitution des Anderen durch ein entsprechendes Ding - eine Ger├Ątschaft, eine Maschine -, die in der reklamierten Funktion, selbst willenlos, ohne Eigenwillen, Selbstbehauptung und dergleichen, aufginge, und dies aller Verschuldensverh├Ąltnisse ledig."
Was ist ein literarischer Text - psychoanalytisch? Vorbereitungen zu einer psychoanalytischen/nicht mehr psychoanalytischen Texttheorie; in: Omissa aesthetica, 64
prim├Ąrer Narzissmus
"Narzissmus - die alles Andere exkludierende Selbst-Liebe, Selbst-Absolutheitssetzung, in ihrem Grunde nichts anderes aber als eine Notfallreaktion: Selbstr├╝ckzug in sich selbst hinein, wie ein sich Zusammenkrampfen als Response auf eine Verletzung, ein Trauma, allzeit ├╝berkompensiert durch die Abl├Âsung der ja ├Ąu├čerst selbstreduktiven Abwehr alles Anderen durch ├╝berwertigste Selbstinflation."
Todestrieb. Programm einer Revision; in: Todesn├Ąherungen, 70

Verweise  
Ausführungen