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Natürlichkeitsmaskerade
Sexualität vermag sich als natürlich zu maskieren, weil der weibliche Masochismus der männlichen Vergewaltigungspotenz entgegenkommt.
Opfermaskerade
"Unser so gänzlich unnatürlicher Sex in seiner ganzen Natürlichkeit als faschistischer Opfermaskerade doppelter Weiblichkeitsopferung wird im einzelneren aber auch deswegen nicht gänzlich von unserer gewaltigen Maschinenjungfräulichkeit absorbiert, weil er dem Doppelopfer in diesem hermetischen Raume seiner Doppelopferhaftigkeit uneingeschränkte sexuelle Selbstentfaltungschancen beläßt: das eingeräumte Gefängnisentzücken. (...) So schwer es mir auch fällt, muß ich also nicht weniger versuchen darzutun, wie die Rechnung des paranoiden Sex im weiblichen vis-à-vis aufgehen könne; wie die Vergewaltigungspermanenz ebendort gleichwohl einschlägige Menschlustfrüchte trüge; wie das Mannsprojektionswesen identisch phantasmasierende Wurzeln im Opferstoff Frauenkörper schlüge - der apokalyptische Co-itus: endlich versteht man(n) sich ganz und gar, wenn es doch die Frauen selber sagen...?"
Philosophie der Sexualität; in: Die Eule Nr. 10, 63
 
 
 
Verweise
 
Die weibliche Unterwerfung unter das männliche sexuelle Opferritual dient der Erlangung von Lebensfühlung durch die Übernahme der erlittenen Vergegenständlichung.
Der das Patriarchat stützende Konsens zwischen den Geschlechtern: die Zustimmung der Frau zum eigenen Opferstatus angesichts des Mannes.