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Krankheit \
Normalität - Krankheit
Krankheit als Widerspruch zwischen der Aufbrechung der der tautologischen Dingverfassung und ihrem Erhalt, Normalität hingegen als blinde Botmäßigkeit gegenüber den Dingen.
Normalität - Krankheit
"Krankheit - das ist das unmögliche Ansinnen, den Vorbehalt der inneren Dingverfassung zerstören und zugleich in Gänze respektieren zu wollen. Ein letztlich tödlicher Widerspruch, der den Tod allererst erschafft, dilatiert in den partiellen Toden von Krankheit. Normalität, das ist entsprechend die Einhelligkeit der Vorbehaltseinräumung, welche die blinde (konsumatorische) Teilhabe an der Gewalt dieses Vorbehalts gewährleistet."
Dialogue Interieur über Pathognostik versus Psychoanalyse; in: KAUM. Halbjahresschrift für Pathognostik 4, 16
Wetzlar. Büchse der Pandora. 1987
Begriffe: Krankheit,Dinge,
 
 
 
Verweise
 
Krankheit öffnet und verschließt in einem das Unbewusste der Realitätstautologie, die sich öffnende Differenz wird zurückgenommen und als Täuschung und Anmaßung verworfen.
Pathognostik bewegt sich im Raum zwischen Krankheit und Normalität, indem sie die in Krankheit unbegriffen enthaltene Erkenntnis von dieser abtrennt.
Krankheit